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Verbesserungen bei der neuen MMS Kamera Dörr SnapShot MOBIL  im Vergleich zur Dörr BolyGuard Multi GSM  und somit 14 Gründe, warum man sich für die Dörr SnapShot MOBIL entscheiden sollte.

204402 Wildkamera Dörr Snapshot Mobil kl

DÖRR SnapShot MOBIL

vs.

DÖRR BolyGuard MULTI GSM

14 : 0

 

204395 Dörr MMS Wildkamer kl

Gehäuse

Externer Stromanschluss 1:0
Die BolyGuard besitzt auf der Oberseite einen Anschluss für eine externe Stromversorgung.  Dieser Anschluss ist zwar im Lieferzustand gut abgedichtet, so dass kein Regen oder Feuchtigkeit eindringen kann. Wird der Anschluss allerdings verwendet, entsteht eine kritische Stelle, an der Wasser eindringen und unter Umständen einen Totalschaden der Kamera durch Kurzschluss verursachen kann. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass kleine Nager den Stopfen angenagt haben und das Wasser dann direkt in die Kamera rein fließen konnte.
Der Anschluss für die externe Stromversorgung befindet sich bei der SnapShot Mobil, wie es sich gehört, auf der Unterseite der Kamera und ist somit weitestgehend gegen Feuchtigkeit geschützt

Antenne 2:0
Die Antenne ist bei der SnapShot MOBIL etwas stabiler. Sie verfügt am Anschluss über einen Sechskant 8mm, damit kann man die Antenne im Bedarfsfall auch mit einer Zange oder einem kleinen Schlüssel festziehen oder lösen und riskiert nicht, die Antenne dabei zu beschädigen.

Display 3:0
Die BolyGuard hat ein 1,5“ Farbdisplay an der Außenseite.  Das ist eine zusätzliche Fehlerquelle in Bezug auf Feuchtigkeit. Außerdem wird das Display im Laufe der Zeit von der Witterung, Regen, Kälte und Sonnenlicht, verkratzt und blind. Um wirklich etwas darauf zu erkennen, ist es fast zu klein
Die SnapShot hat ein hochwertigeres 2“ Display im Kamerainnern. Das Display ist somit geschützt, stellt keine Unterbrechung des Gehäuses dar und man kann auch sehr gut erkennen, was auf den Bildern drauf ist.

Verschluss 4:0
Die BolyGuard hat eine Klappe an der Unterseite. Wenn die Kamera etwas eng an einem Baum anliegt oder der Untergrund  nicht eben ist, lässt sich die Klappe schlecht öffnen. Auch kann man in geöffneten Zustand  nur durch Routine oder durch Bücken, damit man die Kamera von unten betrachten kann, den Ein-/Ausschalter betätigen und die SD Karte auszutauschen. Auch besteht die Gefahr, dass bei geöffneter Klappe das Batteriefach herunterrutscht und die Stromversorgung unterbrochen wird. Das kann auch in geschlossenem Zustand passieren, wenn die mitgelieferte Fernsteuerung nicht in der Klappe eingelegt ist. Wenn die Stromversorgung unterbrochen ist, gehen die Einstellungen verloren und die Kamera macht natürlich auch keine Aufnahmen.
Die SnapShot Mobil hat ein hermetisch geschlossenes Gehäuse, mit Dichtung und zwei Spannverschlüssen. In geöffnetem Zustand kann die Kamera bequem und übersichtlich, zur Not auch mit Handschuhen, bedient werden, die SD Karte kann ebenfalls  komfortabel ausgetauscht werden.

Stativgewinde 5:0
Die SnapShot MOBIL hat auch ein Stativgewinde. Das ist besonders hilfreich, wenn z.B. mit der Serienbildfunktion Projekte dokumentiert werden oder die Kamera mittels einer Stockschraube oder einer speziellen Baumschraube im Revier installiert werden soll.

Sicherung/Befestigung  6:0
Die SnapShot MOBIL hat auf der Rückseite eine stabile Öse für ein Kabelschloss oder eine Kette. Das wird die Kamera zwar nicht vor Vandalismus schützen, aber es ist doch ein gewisser Schutz vor Gelegenheitsdieben oder Lausbubenstreichen.

Infrarotblitz 7:0

Der Infrarotblitz wurde von 34 auf 40 Dioden erhöht. Die Reichweite des Blitzes ist durch die Erhöhung der Diodenanzahl, aufgrund des Sensors und der Software um einiges erhöht worden.
Zusätzlich gibt es von der SnapShot MOBIL eine „Black“Version, d.h. es ist kein Glimmen der Infrarotdioden mehr zu sehen.

Energieversorgung 8:0

Da MMS Kameras einen etwas höheren Energieverbrauch haben, wurde bei der SnapShot MOBIL die Batterieanzahl von 8 auf 12 erhöht. Selbstverständlich kann die Kamera auch mit 4 oder 8 Batterien betrieben werden, aber die optimale Standzeit wird mit 12 Batterien erreicht. Die Außenmaße der Kamera haben sich dadurch kaum verändert.

Bildqualität 9:0

Der Bildsensor bei der SnapShot MOBIL ist ein qualitativ sehr hochwertiger 5.0 MP cmos Sensor. Die Bildauflösung ist auf 8.0 MP interpoliert. Dadurch wirkt das Bild beim Anschauen schärfer und  die Pixel werden beim Vergrößern nicht so schnell sichtbar.

Laser/Kamera ausrichten 10:0

Auf den Laser zum Einrichten wurde bei der neuen SnapShot MOBIL verzichtet. Der Laser hat sich in der Praxis als nicht wirklich hilfreich erwiesen, da er nur bei schlechtem Licht gut sichtbar ist. Auch ist der Laser eine Gefahrenquelle für das Auge und es kann schon mal vorkommen, dass bei unachtsamer Handhabung der Laserstrahl auf kurze Distanz ins Auge geht.
Zum Ausrichten der SnapShot MOBIL wird daher der sicherste und praktikabelste Weg empfohlen einfach ein Probebild zu machen, welches dann unmittelbar an der Kamera betrachtet werden kann und gegebenenfalls die Kamera nachjustiert wird.

Bedienelement  11:0

Die BolyGuard hat zur Bedienung der Kamera und zum Einstellen eine Fernbedienung. Diese Fernbedienung ist in der Verschlussklappe untergebracht und wird zur Bedienung entnommen. Neben den schon genannten Nachteilen bezüglich des Batteriefaches kommt noch die Gefahr des Entwendens oder des Verlusts, etwa durch herausfallen beim Aufmachen im Schnee, dazu.
Wir die Fernbedienung mitgenommen, läuft man Gefahr, dass man ohne Bedieneinheit  im Wald steht weil die Fernbedienung in einer anderen Jacke oder in einem anderen Auto ist.
Man spart sich durch die Fernbedienung auch das Öffnen der Kamera nicht, da die Kamera vor Funktion der Fernbedienung vom Ein- auf den Standbymodus geschaltet werden muss. Die Fernbedienung ist eine zusätzliche Fehlerquelle, zumal sie auch eine eigene Stromversorgung mit einer Knopfzelle hat, die vor allem bei starker Kälte auch mal ausgehen kann. Und wer hat schon immer eine Knopfzelle CR 2025 parat? Die meisten Zielfernrohre haben entweder die CR 1620 oder CR 2032 Knopfzellen im Leuchtabsehen. Die Knöpfe auf der Bedienung sind relativ klein und unübersichtlich. Ohne eine entsprechende Anleitung fast nicht zu bedienen.
Bei der SnapShot MOBIL wurde ein übersichtliches, in der Kamera integriertes Tastenfeld gewählt. Die Tasten an sich sind groß genug, um auch mal mit Handschuhen betätigt zu werden. Die Funktionen an sich sind logisch dargestellt und selbsterklärend und somit wesentlich komfortabler, störungsunanfälliger und einfacher in der Bedienung.
Auch der Ein_/Ausschalter an der BolyGuard ist sehr klein, mit Handschuhen praktisch nicht zu bedienen und bei Kälte oder durch etwas Unachtsamkeit auch schnell mal abgebrochen.
Die SnapShot MOBIL hat einen praktischen 3-Stellungs-Schiebeschalter, der problemlos mit kalten Fingern oder Handschuhen bedient werden kann.

Menu/Menuführung 12:0

Die BolyGuard hat ein etwas kompliziertes Menu, das vor allem in Verbindung mit dem kleinen Display und der Fernbedienung zum Einstellen eine echte Herausforderung ist.
Bei der SnapShot MOBIL MMS und Email Wildkamera hat man die Auswahl zwischen deutscher und englischer Menuführung. Der Aufbau des Menus ist übersichtlich und auch in Englisch oder für fremdsprachige Benutzer selbsterklärend. Die Einstellungen werden deutlich angezeigt und können über  das Tastenfeld einfachst navigiert werden.

MMS Funktion – Datenversand  13:0

Bei der BolyGuard mussten die MMS Parameter anhand der Fernsteuerung oder durch Anschluss der Kamera an einen PC mittels Kabel eingestellt werden. Bei der neuen SnapShot PRO wurde das wesentlich verbessert.
Auf der Kamera ist ein kleines Programm installiert, welches auf die SD Karte geladen wird. Die SD Karte wird nun in den PC gesteckt und sämtliche Einstellungen können ganz übersichtlich gemacht werden. Die Parameter für die meisten Telefonanbieter sind bereits vorinstalliert und müssen nur ausgewählt werden. Selbstverständlich können die Parameter auch manuell eingegeben werden. Wird die SD Karte nun wieder in die Kamera eingesteckt, wird die Kamera beim Einschalten automatisch auf die neuen Einstellungen konfiguriert.
Eine weitere Neuerung ist der Datenversand per GPRS. Dazu wird die Kamera wie ein Email Account aktiviert und kann nun die Daten sehr kostengünstig, etwa über eine Datenflat wie beim Smartphone oder Netbook, übermitteln. Der Versand der Bilder ist auch in einer höheren Auflösung, so dass die ankommende Bildqualität um einiges besser ist.

Funktionen 14:0

Zusätzlich zu den üblichen Funktionen hat die SnapShot MOBIL eine Serienbildfunktion. Diese Funktion ermöglicht es, in einstellbaren Zeitfenstern in festgelegten Intervallen Aufnahmen zu machen.  So kann damit z.B. eine größere Fläche wie ein Wildacker, ein Feld, ein  Waldrand oder eine Hoffläche überwacht werden oder auch das Entstehen eines Projektes oder das Wachsen einer Pflanze dokumentiert werden.

Zusammenfassung

Die Dörr SnapShot MOBIL ist in allen Bereichen gegenüber der BolyGuard eine Verbesserung. Sowohl die Technik, wie Gehäuse, Schalter und Blitz, wie auch die Bedienerfreundlichkeit wurden bei der Dörr SnapShot MOBIL MMS Wildkamera soweit verbessert, dass eine Fotofalle entstanden ist, die die Erfordernisse des Marktes erfüllt.

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